Geothermische Exploration

Geothermieprojekt der Stadtwerke Zittau

Die Stadtwerke Zittau GmbH arbeitet an einer klimafreundlichen Zukunft der Zittauer Fernwärmeversorgung. Aktuell prüfen wir intensiv, ob Geothermie (Erdwärme) hierbei künftig einen Beitrag als saubere Energiequelle leisten kann.

Das eigens hierfür ins Leben gerufene Geothermieprojekt befindet sich derzeit in der Erkundungsphase. Im Mai 2025 hat uns das Sächsische Oberbergamt die bergrechtliche Aufsuchungserlaubnis für Erdwärme im Feld „Zittau“ erteilt. Damit haben wir die Grundlage, das geothermische Potenzial im Untergrund systematisch zu erkunden. Konkrete Maßnahmen wie seismische Messungen oder Erkundungsbohrungen werden hierbei in Abstimmung mit den zuständigen Behörden gesondert geplant. Während dieser zunächst auf fünf Jahre angelegten Phase führen wir verschiedene geologische Untersuchungen durch. Die Ergebnisse werden zeigen, ob eine Geothermienutzung für Fernwärmezwecke am Standort Zittau technisch umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Geothermie-Projekt der Stadtwerke Zittau

Projekt-Tagebuch

Aktueller Status & News

Sächsische Zeitung berichtet über Fortschritte im Geothermie-Projekt

Unter dem Titel „Heiße Aussichten: Wie Zittau der Erdwärme näher kommt“ berichtet die Sächsische Zeitung erneut ausführlich über das Geothermie-Vorhaben der Stadtwerke Zittau. Im Mittelpunkt des Beitrags steht der erfolgreiche Abschluss unseres ersten größeren Erkundungsmoduls: In den vergangenen Monaten wurden an bestehenden Grundwassermessstellen im Zittauer Raum zahlreiche Temperaturprofile aufgenommen und ausgewertet.

Ziel dieser Untersuchungen war es, die natürliche Wärmeanomalie im Zittauer Becken genauer zu erfassen und die Temperaturverteilung im Untergrund besser zu verstehen. Die Ergebnisse sind ermutigend: Der Untergrund ist in Teilen des Zittauer Beckens deutlich wärmer als normalerweise zu erwarten wäre. Damit bestätigt sich, dass die Zittauer Wärmeanomalie kein rein punktuelles Phänomen ist, sondern für die weitere Bewertung des geothermischen Potenzials unserer Stadt eine wichtige Rolle spielt.

Der Artikel stellt außerdem den Bezug zur historischen Lusatia-Quelle her. Dort trat bereits vor mehr als 100 Jahren ungewöhnlich warmes Wasser zutage. Heute können solche historischen Hinweise mit modernen Messmethoden neu eingeordnet und in ein umfassenderes geologisches Bild des Zittauer Untergrunds eingebunden werden.

Gleichzeitig macht der Beitrag deutlich: Das Projekt ist einen wichtigen Schritt vorangekommen, befindet sich aber weiterhin in der Erkundungsphase. Ein konkreter Bohrstandort ist noch nicht festgelegt. Bevor darüber entschieden werden kann, folgen weitere wichtige Arbeitsschritte – darunter die geologische 3D-Modellierung, weitere fachliche Auswertungen, der Aufbau eines seismischen Monitorings sowie die Vorbereitung einer möglichen Vibro-Seismik.

Für die Stadtwerke Zittau bleibt dabei entscheidend, Geologie, technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Akzeptanz gemeinsam zu betrachten. Ziel ist nicht die spektakulärste, sondern die für Zittau sinnvollste Lösung für eine künftige klimafreundliche Fernwärmeversorgung.

Wir danken der Sächsischen Zeitung und Thomas Christmann für die verständliche und ausgewogene Berichterstattung über unser Geothermie-Projekt. Zum Artikel der Sächsischen Zeitung: Link

Aktionstag Energieforschung – Geothermie-Projekt im Fokus des wissenschaftlichen Nachwuchses

Im Rahmen der „Sächsischen Energietage 2026“ fand am 27. Mai auf unserem Betriebsgelände der von der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) organisierte „Aktionstag Energieforschung“ statt. Da die Stadtwerke Zittau und die HSZG bei Energiethemen bereits seit vielen Jahren eng kooperieren, haben wir dieses Event sehr gerne als Gastgeber unterstützt.

Auftakt mit der Zittauer Wärmewende

Das Programm richtete sich vor allem an Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein einstündiger Vortrag unseres Projektleiters Axel Gerschel, der das Zittauer Geothermie-Vorhaben ausführlich vor dem Plenum präsentierte. Das Publikum folgte den Plänen zur Erschließung lokaler Erdwärme überaus aufmerksam. Wie groß das Interesse an einer klimaneutralen Wärmeversorgung vor Ort ist, zeigte sich in der anschließenden, regen Fragerunde. Dabei konnten technische und strategische Fragen direkt aufgegriffen und verständlich eingeordnet werden.

Spannende Einblicke und wertvoller Austausch

Im Anschluss an die Präsentationen folgten Besichtigungen weiterer innovativer Anlagen auf unserem Gelände, darunter Zukunftsprojekte des Fraunhofer IEG und das Kraftwerkslabor der HSZG. Den perfekten Ausklang fand der Tag bei Snacks und Getränken. Dabei kamen wir mit zahlreichen interessierten Studierenden sowie Vertreterinnen und Vertretern der HSZG ins Gespräch und konnten den fachlichen Austausch vertiefen. Wir bedanken uns bei der HSZG für die gelungene Organisation und bei allen Teilnehmern für das große Interesse an der Energiezukunft unseres Standorts!

Zittauer Geschichte trifft Energiezukunft: Neue Infotafel an der historischen Lusatia-Quelle

Am 20. April 2026 haben wir unweit unseres Betriebsgeländes einen neuen, kleinen Erinnerungsort eingeweiht. Mit einer detaillierten Infotafel und einem ansprechend gestalteten Quell-Ensemble rücken wir die fast vergessene „Lusatia -Quelle“ wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit – und schlagen damit eine direkte Brücke zu unserem aktuellen Geothermie- Vorhaben.

Ein historischer Hinweis auf unseren Erdwärme-Schatz

Bereits im Jahr 1901 stieß man an exakt dieser Stelle bei einer Bohrung auf Wasser. Das Besondere daran: Bei einer Bohrtiefe von höchstens 150 Metern hatte das Wasser eine Temperatur von rund 20 °C – ein für diese geringe Tiefe ungewöhnlich hoher Wert! Was damals kurzzeitig als Mineralwasser unter dem Namen „Heilquelle Lusatia“ vermarktet wurde, ist für uns heute ein faszinierendes Puzzleteil: Es war einer der frühen Hinweise auf die natürliche Wärmeanomalie im Zittauer Untergrund.

Geologische Störungszonen können hier dazu beitragen, dass erwärmtes Tiefenwasser zirkuliert und in höher gelegene Bereiche aufsteigen kann. Genau dieses Potenzial, das sich schon vor über einem Jahrhundert an der Lusatia-Quelle an der Oberfläche zeigte, wollen wir nun systematisch für eine sichere und klimaneutrale Fernwärmeversorgung unserer Stadt erschließen.

Ein Ort zum Entdecken

Um diese spannende Verbindung zwischen Zittaus Vergangenheit und unserer Energiezukunft sichtbar zu machen, haben wir das Flurstück aufgewertet. Die erhaltene steinerne Einfassung der ehemaligen Quelle wurde behutsam in einen neuen Platz mit gemauerten Rundbögen integriert. Die neue Infotafel lädt nun alle Spaziergänger und Interessierten ein, direkt vor Ort mehr über die Zittauer Geologie und die Geschichte der Quelle zu erfahren.

Zittau spricht über Erdwärme – Große Resonanz bei der Einwohnerversammlung im Rathaus

Am 15. November 2025 stand das Zittauer Rathaus ganz im Zeichen der lokalen Energiezukunft. Unter dem Motto „Mit Energie in die Zukunft – Fernwärmeplanung und Energieversorgung für Zittau“ bot die Einwohnerversammlung einen wichtigen Rahmen für den direkten Dialog mit der Stadtgesellschaft. Für uns als Stadtwerke Zittau war es eine wertvolle Gelegenheit, unsere Vision für die lokale Wärmewende einem breiten Publikum vorzustellen. Nach dem Auftakt durch Oberbürgermeister Thomas Zenker skizzierte unser technischer Geschäftsführer Rocco Deckert die strategische Neuausrichtung der Zittauer Energieversorgung.

Während Bereichsleiter Markus Jeschke den notwendigen Stromnetzausbau (von 10 kV auf 20 kV) erläuterte, nahm Projektleiter Axel Gerschel das Publikum mit in den Zittauer Untergrund. Er erklärte anschaulich, wie die geplante Erdwärmenutzung funktioniert und warum unsere Stadt dank einer natürlichen Wärmeanomalie einen echten Standortvorteil für die künftige Fernwärmeversorgung besitzt.

„Unser Ziel für diesen Tag war es, Wissen aufzubauen, direkt ins Gespräch zu kommen und Mythen durch Fakten zu ersetzen“, erklärt Axel Gerschel. „Die vielen interessierten Fragen und das überaus positive Feedback aus dem Publikum haben uns deutlich gezeigt: Zittau hat Lust auf die Wärmewende.“ Dass die Geothermie für uns ein zentrales Zukunftsprojekt ist, unterstrich auch die Präsenz unserer Geschäftsführung: Neben Rocco Deckert war auch unsere kaufmännische Geschäftsführerin Sandra Tempel vor Ort, um die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für diesen offenen und konstruktiven Austausch im Rathaus.

Artikel zum Geothermie-Vorhaben der Stadtwerke in der Sächsischen Zeitung erschienen „Zittau steht auf einem Erdwärmeschatz“

Am 7. Oktober 2025 widmete die Sächsische Zeitung unserem Geothermie-Vorhaben erstmals einen eigenen Beitrag (Link). Damit haben wir einen erfolgreichen Auftakt für unsere mediale Öffentlichkeitsarbeit gesetzt und das Projekt in die breite regionale Wahrnehmung gerückt. Für uns als Stadtwerke Zittau ist es ein tolles Signal, dass die Suche nach lokalen, klimaneutralen Energiequellen auf so viel Interesse stößt.

Der Artikel gibt einen guten ersten Einblick in unsere Projektziele und macht deutlich, dass wir am Beginn eines längeren Weges stehen. Laut Projektleiter Axel Gerschel ist die systematische Erschließung des regionalen Potenzials eine echte Generationenaufgabe: „Das Geothermie-Projekt ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Dennoch ist Geothermie in Zittau keine Vision in weiter Ferne. Sie ist real, nachhaltig – und beginnt genau hier bei uns. Gestützt auf die vielversprechenden Aussichten am Standort bringt unser technischer Geschäftsführer Rocco Deckert die Entschlossenheit der Stadtwerke im Artikel treffend auf den Punkt: „Es wäre unklug, den Schatz nicht zu heben.“

Geothermie-Projekt stößt auf großes Interesse der lokalen Wirtschaft

Am 18. September 2025 durften wir den Allgemeinen Unternehmerverband Zittau und Umgebung e. V. (AUV) zu einem gemeinsamen „Werkstattgespräch Energie“ in den Räumlichkeiten unseres „Alten Wasserhauses“ begrüßen. Das Event bot uns die Möglichkeit, Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Wirtschaft unsere Pläne für die Zittauer Wärmewende aus erster Hand vorzustellen. Nach einer kurzen Einführung zur allgemeinen Energiewende durch unseren technischen Geschäftsführer Rocco Deckert standen zwei wegweisende Zukunftsprojekte für Zittau im Fokus.

Neben einem spannenden Einblick in eine neue Laboranlage des Fraunhofer IEG durften wir unser Geothermie-Vorhaben ausführlich präsentieren. In einem rund 45-minütigen Vortrag erläuterte Projektleiter Axel Gerschel das enorme Potenzial der Erdwärme für unseren Standort und stand den Unternehmern Rede und Antwort.

„Wir haben uns sehr gefreut, unser Projekt in diesem tollen Rahmen vorstellen zu dürfen“, resümiert Axel Gerschel. „Die anschließenden Diskussionen und Gespräche beim Netzwerken haben uns deutlich gezeigt, wie groß das Interesse der heimischen Wirtschaft an einer sicheren, unabhängigen und klimaneutralen Energieversorgung vor Ort ist.“ Der offene Dialog mit den Unternehmen der Region ist für uns ein wichtiger Baustein auf diesem langen Weg.

Wir danken dem AUV für den Besuch und den ausgesprochen konstruktiven Austausch!

Sächsisches Oberbergamt erteilt Aufsuchungserlaubnis

Ein wichtiger Schritt für die Zittauer Wärmewende: Am 8. Mai 2025 hat das Sächsische Oberbergamt den Stadtwerken Zittau die bergrechtliche Aufsuchungserlaubnis für Erdwärme nach § 7 BBergG für das Feld „Zittau“ erteilt. Damit ist die formale Grundlage geschaffen, das geothermische Potenzial im Untergrund systematisch zu erkunden. Konkrete Feldarbeiten werden jeweils gesondert vorbereitet, mit den zuständigen Behörden abgestimmt und – soweit erforderlich – über eigene Betriebspläne zugelassen.

Der Erlaubnisantrag wurde nach intensiver Vorbereitung vollständig hausintern erarbeitet. Damit konnten wir vorhandene Fachkompetenz im Unternehmen gezielt nutzen und den Prozess aus eigener Kraft bis zur Einreichung am 12. Februar 2025 führen. Ein herzlicher Dank gilt dem Sächsischen Oberbergamt für die konstruktive und stets hilfsbereite Begleitung während des gesamten Antragsprozesses. Wir freuen uns, diesen wichtigen Grundstein für eine nachhaltige Energieversorgung in unserer Stadt nun gelegt zu haben.

Stadtwerke Zittau werden Mitglied im Bundesverband Geothermie

Seit dem 22. Juli 2024 sind die Stadtwerke Zittau Mitglied im Bundesverband Geothermie e. V. Damit stärken wir bereits in einer frühen Phase unseres Geothermie-Vorhabens die fachliche Vernetzung mit Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren der Geothermiebranche.

Der Austausch mit erfahrenen Fachleuten und anderen Projektverantwortlichen bietet uns die Möglichkeit, Erkenntnisse aus bestehenden Geothermieprojekten, aktuelle technische Entwicklungen und Erfahrungen aus der Praxis in unsere Arbeit einzubeziehen.

Gerade in der Erkundungsphase ist dieser Wissenstransfer für uns besonders wertvoll. Er unterstützt uns dabei, die nächsten Projektschritte fachlich fundiert, sorgfältig und mit Blick auf die Erfahrungen anderer Standorte vorzubereiten.

Startschuss für die Zittauer Geothermie-Zukunft

Mit der Einrichtung einer eigenen Stabsstelle Geothermie zum 1. April 2024 bündeln wir unsere Aktivitäten zur Erschließung lokaler Erdwärme. Damit schaffen wir die organisatorische Grundlage, um unsere Fernwärmeversorgung im Einklang mit den gesetzlichen Klimazielen zukunftssicher und nachhaltig aufzustellen.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe konnten wir mit Axel Gerschel einen engagierten Geologen und Geothermie-Spezialisten gewinnen. Er verantwortet fortan als Projektleiter die Koordination und fachliche Begleitung unseres Geothermie-Vorhabens.

„Zittau verfügt über ein außergewöhnliches geothermisches Potenzial. Mein Ziel ist es, diesen Schatz unter unseren Füßen nun systematisch zu bewerten, um eine stabile und saubere Energiequelle für unsere Stadt zu erschließen“, so Axel Gerschel.

Mit dieser personellen Verstärkung setzen wir ein klares Zeichen für eine professionelle und sorgfältige Projektentwicklung direkt vor Ort.

Grundlagen

Was ist Geothermie?

Ein unerschöpflicher Energieschatz unter unseren Füßen

Geothermie, besser bekannt als Erdwärme, ist die im Erdinneren gespeicherte Wärmeenergie. Die Faustregel dafür ist einfach: Je tiefer man vordringt, desto wärmer wird es. In Mitteleuropa steigt die Temperatur im Durchschnitt um etwa 3 °C pro 100 Meter Tiefe. Nach menschlichen Maßstäben ist diese saubere Energiequelle praktisch unerschöpflich.

Von oberflächennah bis tief: Wie nutzt man geothermische Wärme?

Je nachdem, wie tief gebohrt wird, unterscheiden Fachleute drei Bereiche:

  • Oberflächennahe Geothermie (bis 400 m): Hier werden meist Wärmepumpen eingesetzt, um das Temperaturniveau für das Heizen von Gebäuden anzuheben.
  • Mitteltiefe Geothermie (ca. 400 bis 1.000 m): Auch hier unterstützen in der Regel große Wärmepumpen den Prozess, um ganze Quartiere zu versorgen.
  • Tiefe Geothermie (ab 1.000 m): In diesen Tiefen werden oft Temperaturen erreicht, die direkt – ohne den Einsatz von Wärmepumpen – für Heiz- bzw. Fernwärmezwecke geeignet sind.

Zwei Wege, um die Wärme an die Oberfläche zu holen

Wie genau die Wärme aus der Tiefe zu uns gelangt, hängt von der Technik ab. Grundsätzlich gibt es zwei Wege:

  • Offene Systeme (blau nummeriert): Hierbei wird natürlich vorkommendes, warmes oder heißes Thermalwasser aus der Tiefe nach oben gepumpt. Über Wärmetauscher wird dem Wasser die Hitze entzogen, bevor es im abgekühlten Zustand wieder in dieselbe wasserführende Gesteinsschicht (Aquifer) zurückgeführt wird.
  • Geschlossene Systeme (orange nummeriert): Bei dieser Variante zirkuliert eine spezielle Flüssigkeit (Sole) in einem geschlossenen Rohrsystem tief im Untergrund. Die in den Rohren zirkulierende Flüssigkeit nimmt die Erdwärme auf, ohne dabei mit dem Grundwasser in Kontakt zu kommen.
Schematischer Überblick verschiedener Systeme zur Erdwärmenutzung (nach BAUER et al. 2018)

Welcher Weg ist der richtige für Zittau?

Welche Kombination aus Bohrtiefe und Wärmeentzugstechnologie die beste ist, hängt stark vom konkreten Wärmebedarf und den geologischen Bedingungen vor Ort ab. Genau deshalb prüfen die Stadtwerke Zittau in der aktuellen Erkundungsphase technologieoffen, welche Lösung für den Standort am besten geeignet ist. Sobald unsere Untersuchungen eine fundierte Einschätzung des Zittauer Untergrunds zulassen, wählen wir die sicherste und effizienteste Lösung für unsere Stadt.

Standortvorteile

Gute Gründe für Geothermie in Zittau

Als lokaler Energieversorger stellen wir uns der Verantwortung für eine klimafreundliche Zukunft. Bislang wird die Zittauer Fernwärme noch überwiegend mit Erdgas erzeugt. Unser klares Ziel ist die schrittweise Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis spätestens 2045 – durch den Umstieg auf saubere, treibhausgasneutrale Energiequellen, wie es auch das Bundesklimaschutzgesetz und das Wärmeplanungsgesetz vorsehen.

Auf diesem Weg verlieren wir zwei zentrale Anforderungen nicht aus dem Blick: Die Wärmeversorgung in Zittau muss auch künftig sicher und für unsere Endkundinnen und Endkunden langfristig bezahlbar bleiben.

Deshalb ist Geothermie unser Favorit

Unter allen erneuerbaren Energien sehen wir in der Erdwärme das größte Potenzial für unsere Stadt. Sie bietet handfeste Vorteile gegenüber anderen Energiequellen:

Das verlässliche Fundament (Grundlast)

Geothermie ist unabhängig von Wetter und Tageszeit ganzjährig verfügbar und kann damit ein stabiles Rückgrat für unser Fernwärmenetz bilden – ganz im Gegensatz zu schwankenden Energiequellen wie Wind oder Sonne.

Unabhängigkeit & Preisstabilität

Die Energie liegt direkt unter unseren Füßen, wir müssen sie nicht importieren. Das macht Zittau unabhängig von internationalen Krisen und unkalkulierbaren Preisschwankungen auf den Weltmärkten.

Einzigartiger Standortvorteil (Zittauer Wärmeanomalie)

Zittau verfügt über eine geologische Besonderheit. Nach jetzigem Wissensstand ist der Untergrund hier von Natur aus wärmer als andernorts. Das bedeutet: Wir müssen voraussichtlich weniger tief bohren, um die nötigen Temperaturen zu erreichen, was die Projektkosten deutlich senken könnte (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Wertvoller Wissensschatz aus der Bergbau-Historie

Wir fangen in Zittau nicht bei null an. Durch die intensive Braunkohlenerkundung in den 1970er und 1980er Jahren ist der Untergrund am Standort bis zur Festgesteinsgrenze bereits sehr gut dokumentiert. Die historischen Bohrungen und geologischen Unterlagen können wir heute für unsere Untergrundmodelle nutzen. Diese umfangreiche Informationsbasis hilft uns, die neuen geothermischen Erkundungen zielgerichteter zu planen und zusätzliche Messverfahren auf die tatsächlich offenen Fragestellungen auszurichten. Das spart Zeit und kann dazu beitragen, Projektkosten zu reduzieren.

Unsichtbar und platzsparend

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien benötigt eine moderne Geothermieanlage nur sehr wenig Fläche an der Erdoberfläche.

Lokale Wertschöpfung

Die Investitionen fließen in unsere eigene Infrastruktur und stärken langfristig unsere Region.

Wissenschaftlicher Rückenwind direkt vor der Haustür

Wir gehen diesen Weg nicht allein. Unser Geothermie-Vorhaben profitiert von der Forschungslandschaft in unserer Umgebung. Durch den fachlichen Austausch mit Institutionen wie dem Fraunhofer IEG, der Hochschule Zittau/Görlitz und der TU Bergakademie Freiberg fließt wissenschaftliches Know-how direkt in das Projekt ein.

Fachlich vernetzt

Seit Juli 2024 sind die Stadtwerke Zittau Mitglied im Bundesverband Geothermie e. V. Die Mitgliedschaft ermöglicht uns den fachlichen Austausch mit Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren der Geothermiebranche. So können wir Erfahrungen aus anderen Projekten und aktuelle Entwicklungen der Branche in unsere Arbeit einbeziehen.

Geologische Besonderheiten

Die Zittauer Wärmeanomalie

Ein geologischer Glücksfall unter unserer Stadt

Der Temperaturanstieg im Untergrund – in der Fachsprache als „geothermischer Gradient“ bezeichnet – liegt in Mitteleuropa gewöhnlich bei etwa 3 °C pro 100 Meter Tiefe. Als wir begannen, uns intensiv mit dem geothermischen Potenzial unter unserer Stadt zu befassen, stießen wir auf eine geologische Überraschung, die bislang nur wenig im öffentlichen Fokus stand: Zittau sitzt auf einer natürlichen Wärmeanomalie.

Zahlreiche Temperaturmessungen in bestehenden Grundwassermessstellen der Region lieferten den Nachweis. Der geothermische Gradient ist im Zittauer Untergrund stellenweise deutlich höher als normal – örtlich sogar bis zu viermal so hoch. Die Daten deuten zudem auf einzelne Bereiche mit besonders erhöhtem Temperaturniveau („Hot-Spots“) im Stadtgebiet hin.

Wie sieht der Zittauer Untergrund aus?

Um den Ursprung dieser Wärme besser zu verstehen, hilft ein kurzer Einblick in die lokale Geologie: Die Stadt Zittau liegt in einem Einbruchsbecken (Zittauer Becken). Man kann sich das wie einen riesigen, tiefliegenden Kessel vorstellen. Den harten Boden dieses Kessels bildet uraltes Grundgebirge (Granit / Granodiorit), stellenweise aber auch jüngeres vulkanisches Gestein (Basalt, entstanden vor rund 28 Mio. Jahren im Tertiär). Im Laufe von Millionen Jahren hat sich diese Senke mit verschiedenen Lockergesteinen (Sedimenten) sowie mächtigen Braunkohlenflözen gefüllt. Durch natürliche Spannungen in der Erdkruste wurde der geologische Untergrund zudem zerblockt und gegeneinander versetzt. Hierbei entstanden tiefe Risse und Spalten im Gestein (sog. Störungen).

Schematischer Schnitt des Zittauer Beckens (nach HIRSCH et al. 1989 und VULPIUS 2015)

Woher kommt die Wärme?

Als diese Wärmeanomalie offensichtlich wurde, gab es zunächst einen naheliegenden Erklärungsversuch: Man vermutete, dass die dicken Braunkohleschichten im Zittauer Becken wie eine dämmende „Isolierdecke“ wirken und die Hitze aus dem Erdinneren stauen.

Vergleiche mit anderen großen Kohlegebieten (wie dem Rheinischen Revier) zeigten jedoch, dass Kohle allein keinen derart starken Temperaturanstieg verursacht. Ein wesentlicher Erklärungsansatz liegt in den zuvor erwähnten Gesteinsrissen: Natürliche, tiefreichende Störungszonen durchziehen den Untergrund.

Über solche Kluftsysteme kann erwärmtes Tiefenwasser aus größeren Tiefen leichter in höher gelegene Gesteinsschichten aufsteigen. Dieser Zusammenhang wird im weiteren Projektverlauf durch geologische Modellierungen und zusätzliche Erkundungsdaten genauer geprüft.

Standortvorteil: geringere Bohrtiefen können Kosten senken

Von dieser natürlichen Wärmequelle profitiert Zittau enorm – und zwar unabhängig davon, welche Technologie sich am Ende der Erkundung als die beste erweist:

  • Sollte sich das Projekt für eine mitteltiefe Geothermie-Lösung (in Kombination mit Großwärmepumpen) entscheiden, treffen wir bereits in verhältnismäßig geringen Tiefen auf sehr attraktive Temperaturen.
  • Sollte Tiefengeothermie möglich sein, d. h. die gewonnene Wärme kann direkt – ohne die Vorschaltung von Wärmepumpen – für Fernwärmezwecke genutzt werden, so erreichen wir die dafür nötigen Temperaturen in Zittau voraussichtlich schon in Tiefen von 1.500 bis 3.000 Metern. An vielen anderen Standorten in Deutschland müsste man dafür wesentlich tiefer bohren. Dieser Standortvorteil ist für das Projekt sehr bedeutsam: Die Kosten für derartige Spezialbohrungen steigen mit zunehmender Tiefe in der Regel überproportional. Wenn in Zittau nutzbare Temperaturen in geringeren Tiefen erreicht werden können, kann dies den technischen Aufwand und die Projektkosten deutlich reduzieren.

Schrittweise Untersuchung

Geplante Erkundungsmaßnahmen

1

Wärmeanomalie-Erkundung

Im ersten Schritt nutzen wir das in Zittau bereits hervorragend ausgebaute Netz an Grundwassermessstellen. An geeigneten Messstellen lassen wir spezielle Thermometer hinab, um tiefenabhängige Temperaturprofile zu messen.

Das Ergebnis werden digitale Wärmepotenzialkarten sein, die auf Grundlage der interpolierten Temperaturmessdaten erstellt werden. Sie dienen dazu, die Temperaturverteilung im Untergrund zu bewerten und Bereiche mit erhöhtem geothermischem Potenzial für die weitere geologische Modellierung zu identifizieren.

Update: Die Wärmeanomalie-Erkundung in Zittau konnte im Mai 2026 abgeschlossen werden.

Temperaturprofilmessung an einer Grundwassermessstelle im Zuge der Wärmeanomalie-Erkundung (Foto: A. Gerschel)
2

Seismische Erkundung („Ultraschall“ für die Erde)

Durch die umfangreichen Daten aus der früheren Braunkohlenerkundung kennen wir den grundsätzlichen Aufbau des Zittauer Untergrunds bereits recht gut. Um die Lage der Gesteinsschichten und der wichtigen geologischen Störungszonen noch genauer einzugrenzen, planen wir im Winter 2027/2028 ergänzend seismische Messungen (2D- oder 3D-Vibro-Seismik).

Man kann sich das vereinfacht wie eine Ultraschalluntersuchung beim Arzt vorstellen: Spezielle Messfahrzeuge senden kurzzeitige, kontrollierte Schwingungen in den Boden. Diese Signale werden an tieferen Gesteinsschichten und Störungszonen zurückgeworfen und an der Oberfläche von empfindlichen Sensoren (Geophonen) aufgezeichnet.

Im Zuge der Messdatenauswertung kann so ein Bild des geologischen Untergrundes ausgegeben werden. Das Verfahren kommt ohne Bohrungen aus, ist nicht -invasiv und liefert wichtige Daten, um unser Untergrundmodell zu verfeinern und weitere Erkundungsschritte gezielt zu planen.

Vibro-Seismik einfach erklärt: Kontrollierte Schwingungen werden in den Untergrund gesendet, an Schichtgrenzen und Störungszonen reflektiert und von Geophonen an der Oberfläche aufgezeichnet (KI-generierte Illustration).
3

Seismisches Monitoring

Sicherheit und Transparenz haben bei uns hohe Priorität. Deshalb planen wir ein seismisches Monitoring-Netzwerk an der Erdoberfläche. Hochempfindliche Messstationen sollen bereits ab Frühjahr 2027, also lange vor größeren Erkundungs- oder Bohrmaßnahmen, das natürliche seismische Grundrauschen im Raum Zittau erfassen.

So entsteht eine wichtige Vergleichsbasis, um spätere Messwerte objektiv einordnen zu können. Während der weiteren Projektentwicklung können mit dem Monitoring natürliche und gegebenenfalls durch menschliche Aktivitäten verursachte Mikrobewegungen im Untergrund erfasst und räumlich eingeordnet werden.

Für sensible Projektphasen – etwa Bohrarbeiten oder das spätere kontrollierte Anfahren einer möglichen Geothermieanlage – werden im Vorfeld klare Schwellenwerte festgelegt. Werden diese erreicht, können Arbeitsabläufe angepasst, verlangsamt oder bei Bedarf unterbrochen werden.

Gleichzeitig hilft das Monitoring dabei, seismische Ereignisse im Umfeld des Projekts fachlich zu bewerten und ihre Ursache möglichst eindeutig einzugrenzen. Damit schaffen wir eine belastbare Datengrundlage für Entscheidungen im Projekt und für eine transparente Kommunikation mit der Öffentlichkeit.

Geeignete Informationen aus dem Monitoring sollen künftig auch auf dieser Webseite bereitgestellt werden. So können Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen, was im Untergrund gemessen wird und wie wir diese Daten bewerten.

Schematische Darstellung eines seismischen Monitoring-Netzwerks im Raum Zittau (KI-generierte Illustration).
4

Erkundungsbohrung

Die Erkundungsbohrung ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Geothermienutzung in Zittau. Sie soll nicht ohne belastbare Datenbasis erfolgen, sondern erst dann konkret geplant werden, wenn die Ergebnisse der Wärmeanomalie-Erkundung, der geologischen 3D-Modellierung und der Vibro -Seismik vorliegen. Auf dieser Grundlage legen wir den geeignetsten Bohrstandort, den geologischen Zielbereich und die erforderliche Bohrtiefe fest. Mit einer Erkundungsbohrung ist nach jetzigem Stand nicht vor 2028 zu rechnen.

Bis dahin prüfen wir technologieoffen, welche Lösung für Zittau am sinnvollsten ist. Je nach Ergebnis kann die Bohrung entweder auf Grundwasserleiter innerhalb der sedimentären Beckenfüllung oder auf tiefer liegende, wasserführende Störungszonen ausgerichtet werden. Damit entscheidet sich auch, ob eher eine mitteltiefe Lösung mit etwa 500 Metern Bohrtiefe oder eine tiefe Geothermie-Variante mit deutlich größerer Zielteufe weiterverfolgt wird. Wichtig ist: Die Erkundungsbohrung soll nach Möglichkeit so geplant und ausgeführt werden, dass sie später Teil einer Geothermieanlage werden kann.

Auf diese Weise verbinden wir die notwendige geologische Erkundung mit einer möglichst wirtschaftlichen Projektentwicklung. Während und nach der Bohrung werden umfangreiche Messungen und Tests durchgeführt. Dabei untersuchen wir unter anderem die tatsächlichen Temperaturen, die Gesteinseigenschaften, die chemische Zusammensetzung des Tiefenwassers sowie die Frage, in welchem Umfang warmes Wasser im Untergrund verfügbar ist.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung, ob und wie Geothermie in Zittau sicher, effizient und wirtschaftlich sinnvoll für die Fernwärmeversorgung genutzt werden kann.

Schematische Gegenüberstellung möglicher Erkundungsbohrungen: links eine mitteltiefe Bohrung in einen Porengrundwasserleiter der sedimentären Beckenfüllung, rechts eine tiefe gelenkte Bohrung in eine wasserführende Störungszone im tieferen Festgestein (KI-generierte Illustration).
5

Geologische 3D-Modellierung – der digitale Zwilling des Untergrunds

Parallel zu den Erkundungsmaßnahmen bauen wir ein dreidimensionales Modell des Zittauer Untergrunds auf. Man kann sich dieses Modell als eine Art „digitalen Zwilling“ vorstellen: Es macht die komplexe Geologie unter unserer Stadt räumlich greifbar und bildet dabei insbesondere die bekannten Gesteinsschichten, geologischen Störungen und Temperaturverhältnisse im Untergrund möglichst realitätsnah ab.

Die Grundlage dafür bilden zunächst die umfangreichen historischen Bohrdaten aus der Zittauer Braunkohlenerkundung. Mit jeder neuen Messung – zum Beispiel aus Temperaturprofilen, seismischen Untersuchungen oder späteren Erkundungsbohrungen – wird das Modell Schritt für Schritt verfeinert.

Das 3D-Modell hilft uns, mögliche Wege der Geothermienutzung fachlich zu bewerten, bevor konkrete Standorte oder technische Lösungen festgelegt werden. In Computersimulationen können unterschiedliche Varianten miteinander verglichen werden: etwa verschiedene Bohrtiefen, Entzugstechnologien oder Betriebsweisen. Dabei betrachten wir unter anderem den Wärme- und Grundwassertransport im Untergrund sowie die langfristigen Wechselwirkungen zwischen einer möglichen Geothermieanlage und dem geologischen Umfeld.

So entsteht eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die nächsten Projektschritte. Ziel ist es, am Ende der Erkundungsphase die sicherste, effizienteste und wirtschaftlich sinnvollste Lösung für Zittau auswählen zu können.

Schematische Darstellung eines dreidimensionalen geologischen Untergrundmodells inkl. Störungszone (KI-generierte Illustration).

Antworten

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Verwendete Quellen

  1. BAUER, M.; FREEDEN, W.; JACOBI, H. & NEU, T. (Hrsg.) (2018): Handbuch Oberflächennahe Geothermie. – Springer Spektrum; Berlin, Heidelberg.DOI: 10.1007/978-3-662-50307-2 (wird in einem neuen Tab geöffnet)
  2. HIRSCH, D.; RASCHER, J. & SCHULZE, H. (1989): Die Braunkohlenlagerstätten der Oberlausitz (Tertiärbecken von Berzdorf und Zittau). – Wiss.-Techn.-Inf. d. (WTI), A, 30 (1): 10–19.
  3. VULPIUS, R. (2015): Die Braunkohlenlagerstätten Berzdorf und Zittau. – In: VULPIUS, R. (2015): Die Braunkohlenlagerstätten Deutschlands, ein Überblick. – GDMB-Verlag: 303–312; Clausthal-Zellerfeld.

Projektteam

Ihr Projektteam & Kontakt

Das Geothermie-Projekt der Stadtwerke Zittau wird durch ein bereichsübergreifendes Team bearbeitet und von spezialisierten Dienstleistern sowie wissenschaftlichen Partnern unterstützt. Koordiniert und fachlich begleitet wird das Vorhaben von Axel Gerschel, Projektleiter Geothermie bei den Stadtwerken Zittau.

Sie haben eine Frage zum Projekt?

Viele Antworten finden Sie bereits in unserem FAQ-Bereich. Aktuelle Entwicklungen veröffentlichen wir außerdem regelmäßig im News-Bereich dieser Webseite. Für darüber hinausgehende Anliegen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Damit wir Ihre Anfrage möglichst gut zuordnen können, wählen Sie im Kontaktformular bitte eine passende Kategorie aus.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir unveröffentlichte Messdaten, Rohdaten, Detailkarten, thermisch besonders auffällige Bereiche oder mögliche Bohrzielgebiete nicht individuell herausgeben können. Dabei handelt es sich um fachlich zu prüfende und teilweise wirtschaftlich relevante Projektdaten. Allgemein relevante Ergebnisse bereiten wir nach Abschluss der jeweiligen Auswertung verständlich auf und veröffentlichen sie im News- oder FAQ-Bereich dieser Webseite.

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